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Benefizkonzert für Katastrophenopfer in Japan
Die Jahrhundertkatastrophe, die am 11. März 2011 die japanische Bevölkerung traf, kostete tausende Menschen das Leben und machte unzählige Menschen obdachlos.
Das Erdbeben ist das schwerste in der japanischen Geschichte und der damit einhergehende Tsunami verwüstete ganze Regionen. Neben den winterlichen Temperaturen und widrigen Wetterbedingungen, die die Arbeit der vielen Rettungskräfte erschweren, stellt die von den beschädigten Atomkraftwerken ausgehende radioaktive Strahlung eine Lebensgefahr für die Gesundheit der Menschen und einen noch nicht abzusehenden Schaden für die Umwelt Japans dar. Menschen auf der ganzen Welt nehmen Anteil an dem großen Ausmaß der Katastrophe, die weltweit gleichermaßen große Verunsicherung ausgelöst hat – auch in Deutschland.
Durch ein Zeichen der Solidarität können die vielen betroffenen Japanerinnen und Japaner sowie die Rettungskräfte vor Ort ideell oder mit gezielten Aktionen unterstützt werden. Auf Initiative der IODC-assoziierten[4] Musikplattform EU-Rock [5] sind über die Online-Plattform wikinmotion (www.wikinmotion.org) deutschlandweit Musikerinnen, Musiker und Bands dazu aufgerufen, eine Spendenaktion parallel in möglichst vielen Städten in Deutschland zu starten, deren Erlös direkt der Bevölkerung der Katastrophenregionen zugute kommen soll. In vielen Städten wurden bereits Benefizveranstaltungen organisiert, so auch in Bielefeld. Das von der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Bielefeld e.V.[6] organisierte Benefizkonzert am 3. April in der Rudolf-Oetker Halle ist ein wichtiger Impuls der Solidarität und Menschlichkeit. Eine weitere, öffentlich zugängliche Veranstaltung mit Bielefelder Rockbands zielt dabei insbesondere auf ein junges Publikum ab. Die beteiligten Bands werden im Sinne der Gemeinnützigkeit auf ihre Gagen verzichten. Das Einsammeln von Spenden erfolgt vor, während und zwischen den Live-Darbietungen sowie über aufzustellende Spendenboxen. Zudem können bei einer Tombola tolle Sachpreise gewonnen werden. Neben der Musikveranstaltung soll über die Lage in Japan und die Auswirkungen der Naturkatastrophe auf die Bevölkerung Japans sowie der Einbringung radioaktiver Strahlung in die Umwelt informiert werden. Die Musik- und Informationsveranstaltung wird am 14. April auf dem Rathausplatz stattfinden, der der Bielefelder Bevölkerung als öffentlicher Platz für Veranstaltungen ähnlicher Art bekannt ist. Der Beginn der Veranstaltung ist für 18:00 Uhr geplant, enden soll die Veranstaltung um 22:00 Uhr.
Die Veranstaltung, die parallel in möglichst vielen Städten in Deutschland stattfinden soll hat ihren Startpunkt in Bielefeld und kann als Good-Practice-Beispiel für zukünftige Projekte dienen. Sie ist in der vorliegen Form ein innovatives Benefizkonzept, das zur Bürgerbeteiligung beiträgt und Kultur und Wissenschaft miteinander verknüpfen soll.































